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Diskussionsforum 2014-2015

Die folgenden Fragen sind an politische Vertreterinnen und Vertreter gerichtet und werden auch von diesen beantwortet. beteiligung.st stellt laufend offene Fragen aus den Werkstätten im Rathaus automatisch auf die Seite. Gerne könnt auch ihr eure Anliegen an die Politikerinnen und Politiker auf dieser Seite posten.

 

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Treffer
43 von insgesamt 43 Beiträgen
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  • beteiligung.st, 27.05.2015, 12:03
    Antworten
    Welche aktuellen Pläne haben Sie für die Stadt Graz?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • Gemeinderätin DI Christine Braunersreuther (KPÖ), 05.06.2015, 11:29
    Antworten
    Graz lebenswert und leistbar machen

    Pläne sind leicht zu schmieden - aber, das kennen alle aus dem privaten Bereich - wenn sie auf ein bestimmtes Budget zugeschnitten werden müssen, müssen viele Wünsche leider zurück stehen. Ziel der KPÖ ist es, Graz für alle BewohnerInnen zu einer lebenswerten Stadt zu machen. Und lebenswert heißt auch leistbar. Mit der Zustimmung zum Budget der Stadt Graz konnte die KPÖ erreichen, dass die Gebühren nicht erhöht und neue Gemeindewohnungen gebaut werden, um den Wohnungsmarkt zu entlasten. Öffentliche Verkehrsmittel müssen - aus ökologischen Gründen und damit Mobilität für alle möglich ist - ausgebaut werden. Zur Finanzierung schlagen wir seit langer Zeit die Nahverkehrsabgabe für Unternehmerinnen vor. Kulturveranstaltungen für alle zugänglich zu machen, ist für uns auch ein sehr wichtiges Thema, genau so mehr Grünflächen und Spiel- und Sportplätze. Und noch Vieles mehr!
  • GRin Susanne Bauer, 28.05.2015, 10:48
    Antworten
    Leistbares Wohnen und Arbeitsplätze

    Gerade im Hinblick darauf, dass Graz jährlich um rund 3000 BewohnerInnen wächst, sind Arbeit, Wohnen, Verkehr, Bildung, Freizeit und Umwelt die zentralen Themen. Das heißt: Es bedarf leistbarer Wohnungen, vor allem auch für junge Menschen, wir müssen weiter an den Rahmenbedingungen arbeiten, um neue, moderne Unternehmen nach Graz zu holen und so attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung zu haben; für die stetig wachsende Stadt braucht es Verkehrslösungen, die mehr als bisher Richtung sanfte Mobilität (ÖV, Radfahrverkehr, FußgängerInnen geht, ohne den MIV absolut zu verunmöglichen; gerade weil exzellente Aus- und Weiterbildung auf dem Arbeitsmarkt eine immer entscheidendere Bedeutung hat, gilt es auch, in diesen Bereich zu investieren, um den GrazerInnen zu ermöglichen, „berufsfit“ zu sein.
  • beteiligung.st, 27.05.2015, 12:00
    Antworten
    Wie stehen Sie dazu, dass man mit 16 Jahren wählen darf?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GRin Susanne Bauer, 28.05.2015, 10:50
    Antworten
    Es ist wichtig, dass junge Menschen ihre Zukunft mitgestalten!

    Die SPÖ hat sich immer dazu bekannt, mit 16 wählen zu können. Wir halten junge Menschen nicht nur für reif genug, solche Zukunftsentscheidungen zu treffen – wir halten es schlichtweg für unerläßlich, ihnen die Möglichkeit zu geben, politische Weichenstellungen zu treffen, da es sich ja um ihre Zukunft handelt. Und die Erfahrungen haben uns recht gegeben: Von jener Politikmüdigkeit, die immer wieder beklagt wird, ist bei den Jungen weit weniger zu sehen. Und gerade deshalb ist es wichtig, sie so früh wie mögklich in diesen demokratischen Entscheidungsprozess miteinzubinden.
  • beteiligung.st, 27.05.2015, 11:59
    Antworten
    Warum gibt es nicht mehr Fahrradwege in Graz?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GRin Susanne Bauer, 28.05.2015, 10:53
    Antworten
    Viele Wünsche und viele Aufgaben

    Graz investiert sehr viel in die sanfte Mobilität – also in den ÖV und in den Radfahrverkehr. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn in dieser Hinsicht noch mehr passieren würde, aber: Die finanziellen Mittel, die uns insgesamt zur Verfügung stehen, sind nun einmal begrenzt – die Aufgaben, die die Stadt hat, sind aber vielfältig und die Leistungen, die sich die BürgerInnen erwarten, umfangreich: Von der Kinderbetreuung bis zur Altenpflege, von der Schulerhaltung bis zu den Parks, von der Müllabfuhr bis zum Öffentlichen Verkehr, von Jugendzentren bis zu den Vereinigten Bühnen: Graz hat ein Jahresbudget von beinahe 900 Millionen Euro; wir als Stadt müssen die Schulsanierungen, die Freizeiteinrichtungen, unsere Infrastruktur, den öffentlichen Verkehr mehr oder weniger allein „stemmen“ – da geht eben einfach nicht alles sofort und zur Gänze, wir können nur Schritt für Schritt solche Wünsche bzw. Pläne realisieren, so wichtig sie auch sind. Aber es wäre unseriös, jetzt das Blaue vom Himmel zu versprechen…
  • beteiligung.st, 27.05.2015, 11:58
    Antworten
    Gibt es neue Projekte in Bezug auf öffentliche Verkehrsmittel in Graz?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GRin Susanne Bauer, 28.05.2015, 10:54
    Antworten
    ÖV Projekte

    Ja, es gibt eine ganze Menge von Projekten, die angedacht bzw. bereits in Planung sind: Von der Entlastung der Herrengasse über eine Tramverbindung in den Südwesten über Don Bosco hinaus, die Erschließung der Reininghausgründe, die Unilinie etc. Das wären Projekte für viele hundert Millionen, sie wären allesamt wichtig- aber es gilt dasselbe wie bei den Radwegen: Wir werden Prioritäten setzen müssen, zb im Südwesten die Reininghausgründe. Denn eines wäre nicht zu verantworten: Dass die jetzt tätige PolitikerInnengeneration aus ihrer Überzeugung heraus, was in Zukunft wichtig sein wird, durch eine alle Dimensionen sprengende Verschuldenspolitik der künftigen Generation jeglichen Handlungs- und Gestaltungsspielraum raubt.
  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:18
    Antworten
    Was ist mit der Annenpassage geplant?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GR Karl Dreisiebner (Grüne), 04.07.2014, 10:47
    Antworten
    Annenpassage

    So weit wir informiert sind, gibt es derzeit keine konkreten Planungen zur Annenpassage. Eine Möglichkeit wäre es, die Annenpassage für Zwischennutzungen, z.b. Startups, Räume für Kreative und KünstlerInnen u.ä. zu nutzen.

  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:16
    Antworten
    Warum sind noch nicht alle Straßenbahnen und Busse barrierefrei?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz
  • GR Gerhard Wohlfahrt (Grüne), 04.07.2014, 10:55
    Antworten
    Barrierefreie Öffis

    Bei der Barrierefreiheit der Öffis ist die Stadt Graz noch nicht so weit, wie sie sein sollte, aber doch auf einem guten Weg. Im Busbereich werden inzwischen ausschließlich Niederflurbusse eingesetzt, Probleme bezüglich Barrierefreiheit haben wir noch bei den Straßenbahnen, die aber bis 2017 endgültig gelöst sein sollten. Dann sollten alle neuen Straßenbahnen (Variobahnen) im Einsatz sein und damit die alten, nicht barrierefreien Straßenbahnen aus dem Verkehr gezogen werden.
  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:16
    Antworten
    Wie ist Graz vor Hochwasser und Naturkatastrophen geschützt? Was sollte hier noch verbessert werden?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GR Karl Dreisiebner (Grüne), 04.07.2014, 10:58
    Antworten
    Hochwasserschutz

    Nach schweren Hochwasserschäden im Jahre 2005 – alle 52 Grazer Bäche traten über die Ufer – hat die Stadt reagiert und das Sachprogramm „Grazer Bäche“ gestartet. Im Rahmen des Programms werden beispielsweise Rückhaltebecken gebaut, in denen das Wasser bei Starkregen aufgefangen wird. Weiters werden Bäche renaturalisiert. Eine genaue Übersicht darüber, was wo an Hochwasserschutz passiert, kann man hier nachlesen: http://wasser.graz.at/cms/beitrag/10057802/1066929
    Aber natürlich muss auch gesagt werden, dass die Hochwasserschäden mit Sünden in der Vergangenheit zu tun haben, wie beispielsweise dass erlaubt wurde, in hochwassergefährdeten Bereichen zu bauen, z.B. in Andritz. Hier gibt’s einiges wiedergutzumachen, z.B. keine Bebauung mehr in sensiblen Zonen, weniger Versiegelungen, damit Wasser besser versickern kann u.v.m. Bei aktuellen Baubewilligungen muss die darauf geachtet werden, dass das Regenwasser versickern kann und nicht in den Kanal abgeleitet wird.



  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:15
    Antworten
    Was würden Sie in Graz machen, um Graz jugendfreundlicher zu machen?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • Gemeinderätin DI Christine Braunersreuther (KPÖ), 15.06.2015, 15:59
    Antworten
    freier Zugang

    Schade, dass der Begriff "Freiraum" in jüngster Zeit politisch besetzt wurde. Ich möchte ihn trotzdem benutzen, denn er beschreibt gut, was die Stadt jugendfreundlicher machen würde: viele Plätze im öffentlichen Raum, an denen sich Jugendliche ohne Konsumzwang aufhalten, ihren Hobbies nachgehen und wohlfühlen können, ohne dass sich jemand gestört fühlt. Natürlich muss das gleichermaßen für Mädchen wie für Jungen gelten. Zu Orten im öffentlichen Raum zähle ich auch Kultur- und Bildungseinrichtungen, die zu fairen Preisen (am besten kostenlos) interessante Programme für Jugendliche anbieten sollen, sowie die Jugendzentren, die möglichst bald alle barrierefrei sein sollten.
  • GRin Daniela Grabe (Grüne), 04.07.2014, 11:02
    Antworten
    Jugendfreundliche Stadt

    Jugendliche haben in Graz aus unserer Sicht zu wenig Platz zum (Aus-)Leben, vor allem in Bezirken mit vielen kleinen Wohnungen und wenig Grünflächen. Daher braucht es mehr Freiraum, wo Jugendliche ungestört und ohne Konsumzwang ihre Freizeit verbringen können, ob in öffentlichen Parks oder autonomen Jugendzentren oder anderswo.
    In einer jugendfreundlichen Stadt müssen alle Jugendlichen, unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern, Zugang zu Sport- und Freizeitangeboten, zu Kultur- und Bildungsveranstaltungen haben. Eine jugendfreundliche Stadt braucht Mitbestimmungsmöglichkeiten für junge Menschen, qualitativ hochwertige Ausbildungseinrichtungen, Arbeitsplätze für junge Menschen und Kulturorte, wie z.B. Probenräume für MusikerInnen.


  • Alexandra Marak Fischer, 26.06.2014, 20:31
    Antworten
    Graz jugendfreudlich

    Jugendfreundlich ist eine Stadt aus meiner Sicht, wenn Jugendliche die Möglichkeit zu Beteiligung in verschiedenen Entscheidungen, die ihre Lebens- und Umwelt betrifft, erhalten. Dafür notwendig ist vonseiten der PolitikerInnen Begegnung auf Augenhöhe, umgekehrt aber natürlich auch die Bereitschaft von Jugendlichen, sich mit politischen Abläufen näher auseinanderzusetzen. Beispiele wären Gestaltung des öffentlichen Raumes, Sportplätze, Plätze und Freiflächen.
  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:13
    Antworten
    Was wollen Sie gegen die hohe Arbeitslosigkeit tun?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GR Gerhard Wohlfahrt (Grüne), 04.07.2014, 11:04
    Antworten
    Arbeitslosigkeit bekämpfen

    Die Verkürzung der Wochenarbeitszeit, öffentliche Investitionen, um die Beschäftigung anzukurbeln oder auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in Bereichen, die für die Gesellschaft besonders wichtig sind (Pflege, Gesundheit, Bildung, Soziales) sind Forderungen der Grünen, die aber auf Bundesebene umgesetzt werden müssen. In der Stadt setzen wir uns für eine stadteigene Beschäftigungsgesellschaft für Jugendliche mit Qualifizierungsangeboten ein. Was ebenfalls Arbeitsplätze schafft sind Investitionen und Förderungen im Bereich Ökologie, Energieeffizienz, etc., also sogenannte Green Jobs.

  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:11
    Antworten
    1.000 Flüchtlinge aus Syrien - sollen diese noch aufgenommen werden?

    Frage aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GRin Astrid Polz-Watzenig, 04.07.2014, 11:06
    Antworten
    Flüchtlinge aus Syrien

    3 Millionen Menschen mussten bisher schon aus Syrien flüchten, 1,1 Mio. von ihnen haben im Libanon Zuflucht gefunden, 800.000 in der Türkei. Nur sehr wenige schaffen es überhaupt in das reiche West- und Mitteleuropa. Ja, Österreich soll Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen und es wird notwendig sein, mehr als 1.000 von ihnen Schutz in Österreich zu geben.
  • beteiligung.st, 26.06.2014, 11:09
    Antworten
    Warum sind so viele Sportplätze in Graz in einem schlechten Zustand?

    Fragen von SchülerInnen aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GRin Daniela Grabe (Grüne), 04.07.2014, 11:09
    Antworten
    Sportplätze

    Die Stadt bemüht sich sehr um die Bezirkssportplätze. Trotzdem gibt’s manchmal Probleme, aus Geldmangel aber auch, weil das zuständige Amt nicht darüber informiert ist. Daher, wenn es wo konkrete Missstände gibt, dann bitte gleich direkt an das Sportamt der Stadt Graz rückmelden:
    http://www.graz.at/cms/beitrag/10018999/310831

  • beteiligung.st, 28.03.2014, 11:49
    Antworten
    Welchen Sinn hat die Ordnungswache in Graz?

    Frage von SchülerInnen aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • Philip Pacanda (Pirat), 07.07.2014, 15:56
    Antworten
    ... weg mit den Verboten!

    Die Ordnungswache dient hauptsächlich der Überwachung der durch die Stadtregierung erlassenen verschiedene Verbotszonen in Graz.
    Darum fordert die Piratenpartei die Abschaffung der Ordnungswache und die finanziellen Mittel stattdessen der Grazer Polizei zukommen zu lassen.
  • beteiligung.st, 28.03.2014, 11:47
    Antworten
    Sind Sie der Meinung dass die Alkoholverbots-Verordnung an den betroffenen Plätzen in Graz ernst genommen wird?

    Frage von SchülerInnen aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • Philip Pacanda (Pirat), 07.07.2014, 15:59
    Antworten
    verlagert nur das Problem

    Sie ist eine Farce - an einem Würstelstand darf man ein Bier trinken und kaufen, man darf sich damit aber nicht zum Brunnen und in der Sonne setzen. Verbote sind - vor allem in diesem Fall - nur reine Symptombekämpfung und verschieben oder verlagern das eigentlichen Problem nur wo anders hin.
    Weder bin ich der Meinung das die Alkoholverbots-Verordnung ernst genommen wird noch das sie eine sinvolle Lösung ist.
  • GRin Astrid Polz-Watzenig, 04.07.2014, 11:11
    Antworten
    Alkoholverbot

    Das Alkoholverbot in Graz ist sehr scheinheilig, es unterscheidet nämlich in „gute“ AlkoholkonsumentInnen und in „schlechte“. Am Hauptplatz beispielsweise kann man problemlos in einem Gastgarten oder am Würstelstand Alkohol konsumieren, die mitgebrachte Dose Bier darf aber 10 Meter weiter oder am Brunnen sitzend nicht getrunken werden. Es geht also nicht darum, dass in der Innenstadt weniger Alkohol getrunken werden soll (Grazer Advent!!) sondern darum, Menschen, die man nicht so gern in der schicken Innenstadt sehen will, zu vergraulen.
  • beteiligung.st, 28.03.2014, 11:44
    Antworten
    Sind Sie der Meinung dass die Durchführung der Zentralmatura sinnvoll ist, obwohl das Bifie Probleme mit den Daten hat?

    Frage von SchülerInnen aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • Philip Pacanda (Pirat), 07.07.2014, 16:01
    Antworten
    Datenlecks sind ein Problem

    Ein Problem stellen die schwerer wiegenden Auswirkungen von Fehlern dar. Zu solchen möglichen Fehlern zählen Datenlecks, durch die Prüfungen vorzeitig veröffentlicht werden (möglicherweise durch einen Angriff), aber auch fehlerhafte Prüfungsangaben, die von den Schülerinnen und Schülern gar nicht gelöst werden können. Bei einer zentralen Reifeprüfung haben derlei Fehler zwingend Auswirkungen auf tausende Schülerinnen und Schüler, während bei einer dezentralen Reifeprüfung nur wenige betroffen sind.
  • GR Gerhard Wohlfahrt (Grüne), 04.07.2014, 11:12
    Antworten
    Zentralmatura und Bifie

    Grundsätzlich stehen wir Grüne zur Zentralmatura. Allerdings kann nach der Datenleck-Affäre nicht einfach so weiter gemacht werden wie vorher. Die Zentralmatura muss vom Unterrichtsministerium durchgeführt werden und nicht vom Bifie und beim Bifie muss es eine Aufklärung der Verantwortung für die Vorkommnisse geben.
  • Mag. Gerhard Spath, Schulsprecher der Grazer VP, 14.04.2014, 09:06
    Antworten

    Mit der Zentralmatura kommt es zu einer besseren Vergleichbarkeit der Leistungen der Maturantinnen und Maturanten. Allerdings wird es notwendig sein, eine begleitende Evaluierung der Zentralmatura sicherzustellen.

    Dass es noch Sicherheitsmängel beim Bifie gibt, die geprüft werden müssen, steht außer Zweifel. Diese Sicherheitsmängel betreffen aber nicht den Datenaustausch bei der Zentralmatura.

    Viele Schulen führen bereits seit einigen Jahren teilzentrale standardisierte, kompetenzorientierte Reife- und Diplomprüfungen durch. Die Durchführung der Zentralmatura jetzt abzubrechen, erachten wir als nicht sinnvoll, nachdem bereits sehr viele Stunden und auch Geld in die Entwicklung investiert wurde und vor allem die Schülerinnen und Schüler auf diese Art der Matura vorbereitet sind.
  • beteiligung.st, 28.03.2014, 11:43
    Antworten
    Gab es durch den IGL 100er Verbesserungen? Und wie stehen Sie dazu?

    Frage von SchülerInnen aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • Philip Pacanda (Pirat), 07.07.2014, 16:04
    Antworten
    IGL 100

    Rein technisch gibt es bei dieser Geschwindigkeitsreduktion positive Effekt auf den Verbrauch sowie die Abgase - dies hat auch eine Studie von 2004 in Tirol gezeigt. Relevant ist hier vor allem der Luftwiderstand der mit dem Quadrat der Geschwindigkeit steigt. (https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/umwelt/umweltrecht/downloads/Endbericht_T100_A12_Imst_Landeck_aktuell.pdf ) Dies ist aber nicht auf alle Geschwindigkeiten umlegbar (z.B. geht man bei einer Reduktion von 50km/h auf 30km/h von einer Erhöhung der Abgase aus).

    Solange diese Beschränkung eindeutig nachweisbare positive Effekte auf die Abgase hat ist sie sinnvoll (2020 sind die Fahrzeuge vl technisch besser und es bringt keine Reduktion mehr - muss also wieder überprüft werden). Es wäre aber viel wichtiger die Öffis in Graz auszubauen um hier eine Reduktion vom Individualverkehr zu erreichen.
  • GR Karl Dreisiebner (Grüne), 04.07.2014, 11:14
    Antworten
    IGL 100er

    Wir befürworten den IGL 100er und ja, es gibt ganz konkrete Vorteile: bei der Verringerung der Geschwindigkeit nimmt die Schadstoff- und die Lärmbelastung ab, vor allem für die Menschen, die nahe der Autobahn leben. Außerdem ist ein geringeres Tempo gut für die Verkehrssicherheit.
  • GR Stefan Haberler, MBA; Verkehrssprecher der Grazer VP, 24.04.2014, 10:15
    Antworten

    Die IG-L 100er Beschränkung geht vom Land Steiermark aus. Die Stadt Graz hat darauf keinen Einfluss. Die Beschränkung auf 100 km/h ist Teil des Feinstaubmaßnahmen-paketes. Ich gehe davon aus, dass es einen Nutzen hat, ansonsten wäre es wieder abgeschafft worden.


    Alles was der Gesundheit und dem Schutz der Bevölkerung dient, befürworte ich sehr. Doch bin ich mir bewusst, dass Österreichs Autobahnen für eine Geschwindigkeit von 130 km/h gebaut wurden und diese Geschwindigkeit auch leicht vertragen. 130 km/h Höchstgeschwindigkeit halten den Verkehr flüssiger und garantieren ein rascheres Vorankommen. 100 km/h sind auch auf Freilandstraßen erlaubt. Weshalb ich mich generell für 130 km/h auf Autobahnen ausspreche, da ich möchte, dass die Autofahrer die Autobahn benützen, weil es hier Richtungsfahrbahnen zur Sicherheit und Lärmschutzwände gibt, was es bei Freilandstraßen nicht gibt.


  • beteiligung.st, 28.03.2014, 11:40
    Antworten
    Warum sind die Öffis trotz der Feinstaubprobleme in Graz nicht gratis?

    Frage von SchülerInnen aus der Politikwerkstatt im Rahmen von "Mitmischen in Graz"
  • GR Karl Dreisiebner (Grüne), 04.07.2014, 11:16
    Antworten
    Gratis Öffis

    Gratis-Öffis – das klingt bestechend, aber sie würden unsere Verkehrs- und Feinstaubprobleme in Graz nicht lösen. Unser ÖV-Netz ist jetzt schon am Rande der Kapazitäten, beispielsweise das „Nadelöhr“ Herrengasse könnte kaum mehr zusätzliche Straßenbahnen aufnehmen. Das heißt, oberste Priorität in Graz haben der Ausbau des Straßenbahnnetzes incl. Entflechtungsmaßnahmen, Griesplatzanbindung, Reininghausanbindung und vieles mehr. Das kostet Geld und übrigens wird der ÖV jetzt schon mit 60 Mio. € jährlich aus dem städtischen Budget finanziert.

    Was es aber auf jeden Fall braucht sind sehr günstige Tickets für Menschen, die sich den ÖV sonst nicht leisten könnten, wie z.B. junge Menschen, die in Ausbildung sind, hier gibt es das Topticket um 96 € für die gesamte Steiermark. Für GrazerInnen, die eine Mindestsicherung beziehen, gibt es übrigens die ÖV-Jahreskarte um 50 €.

  • Alexandra Marak Fischer, 26.06.2014, 20:37
    Antworten
    Ausbau des öffentlichen Verkehrs

    Angesichts unserer Feinstaubwerte, aber auch schlicht und ergreifend, weil wir zu viel Verkehr in dieser Stadt haben, müssen wir uns überlegen, wie wir möglichst viele Menschen zum Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr, aber auch auf das Fahrrad oder die "Füße" bewegen können. Natürlich könnten möglichst geringe Preise oder gar gratis Öffis dazu beitragen, es würden dadurch aber die Geldmittel fehlen,die wir dringendst für den Ausbau und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs brauchen. Erst wenn es wirklich attraktiv ist, weil schnell und bequem, werden mehr Menschen umsteigen, und das kostet leider sehr sehr viel Geld.
  • GR Mag. Klaus Frölich, 14.04.2014, 11:01
    Antworten

    1.Eine generelle Freifahrt ist für eine Stadt wie Graz schlicht und einfach nicht finanzierbar. 2012 wurden über 102 Millionen Personen befördert und 12 Millionen Zugkilometer zurückgelegt. 148 Busse und 74 Straßenbahnen waren dazu im Einsatz. Schon jetzt werden für den öffentlichen Verkehr jährlich fast dreistellige Millionenbeträge für Betrieb und Anschaffungen (neue Busse, Straßenbahnen) aufgebracht.
    2.Eine tageweise Freifahrt an Feinstaubtagen wäre für all jene, die sich vorweg schon ohnehin Jahrestickets oder für den Winter Halbahrestickets kaufen, ein gänzlich falsches Signal, würden Sie dann ja für die „Freifahrttage“ trotzdem bezahlen.
    3.Autofahrer, die ihr Fahrzeug an Feinstaubtagen stehen lassen, sparen sich Treibstoff und Betriebskosten, eventuell auch Parkgebühren und sollten die Kosten für das Öffi-Ticket fairerweise dieser Einsparung gegenrechnen.